Die Zisterzienser und das Wasser

Als Bernhard von Clairvaux im Jahre 1135 dem Mainzer Erzbischof einen Besuch abstattete und bei dieser Gelegenheit mit ihm einen Ausflug ins stille Kisselbachtal unternahm, erkannte er sofort, dass hier ideale Voraussetzungen für die Gründung eines Zisterzienserklosters vorhanden waren.

Die Zisterzienser siedelten vorzugsweise in einsamen Waldtälern mit Bachläufen oder in Sumpfgebieten. Wasser hatte für sie eine lebenswichtige Bedeutung. Sie verstanden es, die Bäche umzuleiten und zu regulieren und sich die Wasserkraft nutzbar zu machen. Damit waren sie ihrer Zeit weit voraus. Sie verstanden sich auch auf die Trockenlegung von Sümpfen, legten Gräben an und Teiche und schufen so fruchtbares Ackerland.

Auf einem Rundgang in der gesamten Klosteranlage, aber auch außerhalb der Klostermauer und mitten im Wald erfahren Sie vieles über die wirtschaftliche und spirituelle Bedeutung des Wassers im Leben der grauen Mönche und die Bedingungen hierzu im Kisselbachtal.

Sprache: deutsch, englisch

Wegstrecke: unbefestigt, festes Schuhwerk erforderlich!

Treffpunkt: Klosterkasse

Dauer: 1,5 Stunden

Preis: 55 Euro pro Gästeführer, zuzüglich Eintritt in das Kloster

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