Tolle Resonanz bei Umfrage Rheinufergestaltung

Von: Birgit Roßkopf

Eltville am Rhein. Großen Anteil nehmen die Bürger Eltvilles daran, wenn es um „ihr“ Rheinufer geht: Viele Rückmeldungen hat Bürgermeister Patrick Kunkel auf die Ausstellung in der Tourist-Information erhalten, ob als E-mails, in  Briefen, oder auch in persönlichen Gesprächen. „Die Resonanz auf die Ideen der Rheinufer-AG zeigt, dass die Eltviller durch viele konstruktive Beiträge die Rheinufergestaltung aktiv begleiten, was mich persönlich sehr freut.“

Rund 60 Bürger haben von dem Angebot Gebrauch gemacht, ihre Meinung und ergänzende Ideen auf den Teilnahmebögen zu vermerken, die die Ausstellung begleitet haben. Eine durch die Rheinufer-AG vorerst durchgeführte Zusammenfassung der Rückmeldungen zeigt, wo die Eltviller selbst die Schwerpunkte legen: Sie sehen ihr Rheinufer als einen Lebensmittelpunkt in Eltville, den es zu erhalten, aber auch behutsam weiter zu entwickeln gilt. Die meisten Bürger zeigen sich mit den Vorschlägen der Rheinufer AG im Großen und Ganzen einverstanden, weil sie sich eine Entzerrung des besonders am Wochenende hoch frequentierten Weinstandes wünschen, und deshalb das Konzept einer Ganzjahresgastronomie am Schwimmbad mit Öffnung zum Rhein hin, begrüßen. Auf ähnliche Zustimmung stoßen die Ideen, auf Treppenstufen, Bänken und Sitzkissen am Rheinufer am Platz von Montrichard noch besser entspannen zu können.

Des Weiteren wünschen sich die Bürger das Erleben der Schwerpunkte, die die Wein-, Sekt- und Rosenstadt ausmachen: Bei einem Glas Wein die Atmosphäre am Rheinufer zu genießen, und überall dort Rosen zum Blühen zu bringen, wo es möglich ist. So wünscht sich die Mehrzahl der Eltviller weiterhin eine deutliche Verkehrsberuhigung am Rheinufer, wobei eine Verbreiterung der Promenade zum Flanieren in der Josef-Hölzer-Straße auf große Resonanz stößt.

Die Rheinufer-Arbeitsgruppe bedankt sich bei allen Bürgern, die ihr Einverständnis zur Nutzung ihrer Ideen gegeben haben, mit insgesamt drei Saisonkarten für das Eltviller Freibad. Diese sind mittlerweile unter allen Teilnehmern ausgelost worden, über eine sportliche Saison im Freibad können sich Margita de Paoli aus Kiedrich, sowie Renate Heintzmann und Heinz Saatrübe aus Eltville.

Die Ideen und Vorschläge werden jetzt ausgewertet, Ende Mai trifft sich die Rheinufer-Arbeitsgruppe, um mit Bürgermeister Patrick Kunkel das weitere Vorgehen abzustimmen. Dieser führt unterdessen weiterhin Gespräche mit unterschiedlichen Interessensgruppen, wie zum Beispiel mit den Anliegern des Rheinufers. In einer Projektdokumentation sollen die Ideen und Vorschläge der Bürger mit aufgenommen werden, aus den Einzelmaßnahmen erarbeiten die Fachleute einzelne Projekte, die dann in den Gremien beraten und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.


Eltville am Rhein, 11. Mai 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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