Die Eltviller Heimatarchivarin und Heimatforscherin Helga Simon liest am 2. Dezember um 18 Uhr im Kurfürstensaal der Kurfürstlichen Burg aus ihrem neuen Buch über die wechselhafte Historie der Stadt Eltville seit dem Mittelalter. Die fundierte Kennerin der Stadt erklärt Hintergründe und Zusammenhänge und präsentiert -immer mit einem Augenzwinkern- Geschichte und Geschichten. Der Eintritt ist frei.
Das Buch, das sowohl Ausschnitte aus bisherigen Veröffentlichungen (Rheingau-Taunus-Jahrbuch, RHEINGAU FORUM, „Eltville aktiv“ und auch Wiesbadener Kurier) als auch neue Beiträge der Autorin enthält, ist in verschiedene Bereiche eingeteilt:
- Stadtgeschichte,
- Rosen, Sekt, Wein und Gutenberg,
- Leben am Rhein,
- Leben in der Altstadt und Errungenschaften der neuen Zeit.
Die Autorin erzählt vom Abbruch der Eltviller Stadtbefestigung, vom wirtschaftlichen Aufschwung im 19. Jahrhundert, dem jüdischem Leben in Eltville, vom Bau der Rheingau-Eisenbahn, von der Einführung des elektrischen Lichtes und vielem mehr. Dabei läßt sie auch Zeitzeugen zu Wort kommen. Natürlich fehlt auch das von Frau Simon bekannte „Eltviller Gebabbel“ nicht, diesem Teil widmet sie sich noch zum Schluss ihres Werkes.
Das Buch ist reich bebildert, enthält zahlreiche Zeichnungen und vermittelt dem Leser und Betrachter deshalb einen authentischen Eindruck über das frühere Leben in der ältesten Stadt des Rheingaus.
Das Buch kostet 18,90 Euro und ist ab dem 2. Dezember in den Eltviller Buchhandlungen sowie auf dem Eltviller Weihnachtsmarkt (2./3. Dezember) und am Drucktag am 4. Dezember in der Kurfürstlichen Burg erhältlich.
Eltville am Rhein, 25. November 2011