Weitere Schritte in der IKZ bei Kulturvermarktung

Von: Birgit Roßkopf

Eltville am Rhein. Die Städte Eltville und Oestrich-Winkel gehen bereits seit 2009 gemeinsame Wege in Bereichen der Verwaltung und sind somit in Hessen Vorreiter, was die Interkommunale Zusammenarbeit betrifft. Die Zusammenlegung der Stadtkassen und Steuerämter der beiden Städte mit Geisenheim, die gemeinsame Kämmerei und Personalverwaltung der beiden Kommunen sprechen für eine Erfolgsgeschichte durch und durch. Hinzu kam jetzt noch die Gemeinde Schlangenbad, deren Personalangelegenheiten nun ebenfalls in Eltville abgewickelt werden.

 

Kunkel: „Was vor drei Jahren begann, ist heute nicht mehr wegzudenken. Wir alle sind aufgefordert, diese Art der Zusammenarbeit weiterhin auszubauen, um uns gegenseitig zu stützen und damit den bestmöglichen Service für unsere Bürgerinnen und Bürger zu bieten. In der heutigen Zeit ist ein Umdenken notwendig, die Kommunen sollten enger zusammenrücken, Alleingänge in jeder Hinsicht sind einfach nicht mehr möglich, das lässt der Wandel der Zeit nicht mehr zu.“ Dabei betont er, dass damit die Eigenständigkeit der einzelnen Gemeinden nicht in Frage gestellt werde. „Gemeinsam können wir mehr erreichen und Einsparungen erzielen, das ist das große Ziel.“

 

Im Bereich der Baubetriebshöfe ist ebenfalls eine Zusammenarbeit umgesetzt, beide Gemeinden profitieren hier nicht nur auf dem wirtschaftlichen, finanziellen Sektor sondern auch was den Wissensaustausch der Mitarbeiter und den Austausch der Gerätschaften betrifft – letztendlich eine Verbesserung der Dienstleistungen, was wiederum den Bürgerinnen und Bürgern von Nutzen ist.  

 

Und weiter geht es auch in den Bereichen Kultur und Veranstaltungen: gemeinsam wollen die beiden Städte nun die Vermarktung ihrer räumlichen Kultur- und Veranstaltungsstätten angehen. Dazu zählt zum einen die Eltviller Kurfürstliche Burg und zum anderen die Oestricher Brentanoscheune. Beide Stätten  sollen künftig in partnerschaftlicher Zusammenarbeit geführt werden, so lautet es in der Vereinbarung, die sowohl Eltvilles Bürgermeister als auch Oestrich-Winkels Erster Stadtrat, Michael Heil, stark befürworten. In den Rathäusern und Tourist-Informationen sowie Bürgerbüros liegen dann Werbematerialien beider Häuser, und die Vertragspartner verweisen bei Kundeanfragen, die aus Belegungsgründen nicht bedient werden können oder den Anforderungen des Kunden nicht ganz entsprechen, vorrangig auf die Veranstaltungsstätte des Vertragspartners.

 

Kunkel: „Somit ist ein weiterer Meilenstein in der Interkommunalen Zusammenarbeit gelegt worden. Ich bin sicher, dass wir als Kommune, aber vor allen Dingen auch unsere Bürger, Kunden und Gäste davon profitieren werden.  Für die Zukunft wünsche ich mir, dass noch weitere Partner hinzukommen, um gemeinsam unsere Region voranzubringen.“

 

Eltville am Rhein, 1. Februar 2012

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