Rosenanlagen

Im Sommer blühen in Eltville rund 22.000 Rosenstöcke in 350 Sorten, darunter viele Raritäten und historische Rosen. Gerade im Burggraben und am Rheinufer kommt die Blütenpracht besonders gut zur Geltung. 1990 wurde eine Züchtung aus der Rosenschule Tantau auf den Namen „Stadt Eltville“ getauft. Die Blüten explodieren jedes Jahr im Amtsgarten in einem feurigen Rot. Sie bekam wenig später eine asiatische Schwester, die den Namen „Schönes Eltville“ trägt. Der japanische Rosenzüchter Kazuzo Tagashira aus Hiroshima schenkte sie der Stadt Eltville. Anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Rosenstadt Eltville am Rhein“ widmete die Wein- und Sektstadt den asiatischen Rosenfreunden eine neue Floribundarose, die den Namen „Friedensgedächtnispark Hiroshima“' erhielt. Im Japan-Beet (Burggraben) finden sich noch weitere außergewöhnliche japanische Sorten.
Im Jahr 2006 wurde eine Rose auf den Namen „Johannes Gutenberg“ getauft, zu Ehren des genialen Erfinders des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, der einst in Eltville lebte und wirkte. Zwei Jahre später - nämlich 2008, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums "Rosenstadt Eltville" - kam die Neuzüchtung "Hildegard von Bingen" hinzu. Diese erinnert an die Freundschaft Eltvilles zur Stadt Bingen am Rhein, wo in 2008 die Landesgartenschau Rheinland-Pfalz stattfand.Beide Sorten blühen an der Rheinpromenade.

Hier finden Sie einen Wegweiser durch die Rosenanlagen.

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