Die Krise als Innovationsmotor: Positionspapier als Diskussionsanstoß

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Eltville am Rhein. Bürgermeister Patrick Kunkel hat ein Positionspapier vorgelegt, in dem er gemeinsam mit seiner Stabsstelle Gedanken zur Stadt und Verwaltung der Zukunft anstellt. Ausgehend von den Erfahrungen der Corona-Zeit fragen sich die Autoren, welche Weichen wie gestellt werden sollten, um die Stadt Eltville am Rhein zukunftsfähiger und widerstandsfähiger gegen Krisen aufzustellen.

 

„Es gilt jetzt, die Lehren aus der Corona-Zeit zu ziehen und mutig und entschlossen den einmal eingeschlagenen Weg der Nachhaltigkeit weiter zu gehen, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein“, beschreibt Kunkel die Motivation des Positionspapiers. „Künftige Krisen werden womöglich nicht durch ein Virus verursacht, wohl aber durch eine Hitzewelle mit Trockenheit, einen Verkehrskollaps, einen Chemieunfall oder andere Ursachen, an die heute noch keiner denkt“, beschreibt Kunkel seine Zukunftsgedanken. „Dabei ist es wichtig, die Nach-Corona-Stadt widerstandsfähig gegen solche Krisen zu machen“, so Kunkel, „und dabei genauso entschlossen vorzugehen wie in der Corona-Krise selbst.“

 

Schließlich sei der Klimawandel mittlerweile für jeden spürbar und Gegenmaßnahmen dürften nicht etwa zögerlich angegangen werden, überlegt Kunkel, „sondern wir brauchen für nachhaltig wirksame Maßnahmen mutige Entscheidungen.“

 

Deshalb legt der Eltviller Verwaltungschef mit dem Positionspapier „5 Punkte für die Zukunft der Stadt“ vor. Es geht dabei um die Themenfelder neue Mobilität, eine lebenswerte und multifunktionale Innenstadt, die Digitalisierung der Verwaltung, die Jugendbewegung „Your City for Future“ als Beispiel für die Teilhabe von Jugendlichen an demokratischen Prozessen und darum, den Pfad der Nachhaltigkeit weiter zu beschreiten.

 

 

Die Weichen der Stadtentwicklung seien bereits klar auf Nachhaltigkeit gestellt. Die Stadt Eltville hat sich auf den #AGENDA2030-Weg begeben: In vielen Bereichen der Verwaltung, des Sozialen, der Mobilität, der Kultur, des Tourismus übernimmt die Stadt bereits Verantwortung.

 

Mit dem Positionspapier stellt Bürgermeister Patrick Kunkel eine Vision für seine Heimatstadt vor, die er selbst als mutig bezeichnet. Und er fordert alle dazu auf, mitzumachen und zu überlegen: „Welche kreativen Lösungen fallen uns gemeinsam ein, um dieses Ziel einer widerstandsfähigen Nach-Corona-Stadt möglich zu machen und zu erreichen?“

 

Das Papier ist Standortbestimmung und Zukunftsvision zugleich und versteht sich ausdrücklich als Anregung und Anstoß für eine Diskussion. „Wir sehen das Positionspapier als ‚living document‘, das erweitert und weiter fortgeschrieben werden soll“, so Kunkel.

 

Dazu passe es hervorragend, dass die Bertelsmann Stiftung die Stadt Eltville jetzt als eine von zehn Städten Deutschlands als Pilotkommune ausgewählt hat, am Projekt „Digitale Bürgerdialoge in Zeiten von Corona“ teilzunehmen. Digitale Bürgerdialoge können dabei helfen, mit Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch zu bleiben, Sorgen und Nöte besser zu verstehen, Maßnahmen direkt zu kommunizieren und zu diskutieren. „Daher werden wir in Eltville das Angebot der Bertelsmann Stiftung nutzen – auch als Auftakt für einen weiteren digitalen Prozess zur Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie #Eltville 2030“, so Kunkel.

 

Das Positionspapier „Die Krise als Innovationsmotor“ finden Interessierte unter: https://www.eltville.de/fileadmin/downloads/Coronavirus_2020/Positionspapier_Krise_als_Innovationsmotor.pdf

 

Eltville am Rhein, 9. Juni 2020

 

 
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