Eltville engagiert sich für ein starkes Lieferkettengesetz

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Eltville am Rhein. 34 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland haben eine Resolution mit dem Titel „Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz in Deutschland“ auf den Weg gebracht. Damit senden sie ein klares Signal an die Bundesregierung, jetzt zu handeln und Menschen- und Umweltrechte zu schützen. Zu den erstunterzeichnenden Kommunen zählen unter anderem Städte wie Bonn, Bremen, Hannover, Heidelberg, Mainz, München, sieben Berliner Bezirke – und Eltville am Rhein.

Die Zeichnungskommunen greifen mit der Resolution die grundsätzlichen Forderungen der Initiative Lieferkettengesetz auf. Dabei geht es darum, klare Haftungsregelungen als Kernstück eines wirksamen Lieferkettengesetzes sowie effektive staatliche Durchsetzungsmechanismen gesetzlich zu verankern. Auch zahlreiche deutsche Unternehmen begrüßen in einem gemeinsam veröffentlichten Statement eine gesetzliche Regelung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten.

„Als öffentliche Hand haben wir die Verpflichtung, faire, ökologische und menschenrechtskonforme Standards in unserem Einkauf und Handeln zu gewährleisten. Wir wollen nicht, dass mit öffentlichen Geldern Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung finanziert werden“ – so heißt es in der Resolution. Und genau dies ist der Grund, warum Eltville sich dafür engagiert, die Resolution zu unterstützen und den darin formulierten Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen. Im Namen der erstunterzeichnenden Kommunen sind nun bundesweit alle Kommunen eingeladen, sich der Resolution anzuschließen.

Darüber hinaus engagiert sich die Stadt Eltville am Rhein im Verein Rhein.Main.Fair, der sich dafür einsetzt, die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main zunehmend nachhaltiger und fairer zu gestalten. Am 22. Februar 2021 wird dieses Bemühen mit der Auszeichnung als „Faire Metropolregion“ belohnt. Damit wird die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main nicht nur die größte Region, die eine solche Auszeichnung erhält. Sondern sie ist auch die einzige Region, die sich über drei Bundesländer erstreckt.

Die Auszeichnung ist eine wichtige Anerkennung für alle Landkreise, Städte und Gemeinden der Region, die angefangen haben, ihr eigenes Handeln nachhaltiger und fairer zu gestalten. In Zeiten einer Pandemie, in der nur gemeinsam Fortschritte erzielt werden können, ist die Auszeichnung ein klares Zeichen für globale Solidarität und Verantwortung.

Durch die Austausch- und Vernetzungsarbeit, die der Verein Rhein.Main.Fair engagiert und zielgerichtet vorantreibt, werden unter anderem Kommunen dabei unterstützt, ihr Verwaltungshandeln und insbesondere den Bereich der öffentlichen Beschaffung zunehmend an Öko- und Sozialkriterien auszurichten. Die Bedeutung des Engagements der Mitgliedskommune Eltville am Rhein für die Arbeit des Vereins zeigt sich unter anderem an der Wahl von Bürgermeister Patrick Kunkel zum Vorstandsbeisitzenden im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung von Rhein.Main.Fair.

Wer Interesse daran hat, den Verein und seine Arbeit kennenzulernen, kann sich unter www.rheinmainfair.org/vernetzungstreffen zu dem rein virtuell stattfindenden Auszeichnungs- und Vernetzungstreffen am 22. und 23. Februar anmelden.



Eltville am Rhein, 16. Februar 2021

PM022/2021

 
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