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Mütter wünschen sich mehr Unterstützung nach Geburt


Eltville. Die ersten Wochen und Monate nach der Geburt sind für alle Mütter eine besondere Herausforderung. Die Organisation wellcome hilft, wenn kein eigenes Netzwerk aus Familien und Freunden vorhanden ist, das in dieser Zeit unterstützen kann. In Eltville gibt es seit vielen Jahren einen wellcome-Standort. Das Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum mit seiner Koordinatorin Nicole Hoffmann helfen schnell und konkret.

Die größte Herausforderung für frischgebackene Eltern: Der große Stress und die Müdigkeit in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt. Das zeigt eine Forsa-Umfrage, die wellcome gemeinsam mit Pampers durchgeführt hat. Gut, wenn den Eltern in dieser Zeit Familie und Freunde unter die Arme greifen können. Doch fast die Hälfte der Befragten hätte sich mehr Unterstützung gewünscht – selbst, wenn ihnen die eigene Familie oder eine Hebamme zur Seite stand. Was in diesen Fällen fehlt, ist vor allem das Wissen um Unterstützungsangebote. Hier setzt die praktische Hilfe von wellcome an.

Ehrenamtliche helfen für ein paar Monate ein- bis zwei Mal pro Woche ganz praktisch im Alltag. Die Ehrenamtlichen helfen, so wie es sonst Familie, Freunde oder Nachbarn tun würden. Sie gehen mit dem Baby spazieren, damit die Mutter Schlaf nachholen kann, begleiten die Zwillingsmutter zu Arztbesuchen oder spielen mit den Geschwisterkindern. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite oder hören einfach zu. Die ehrenamtlichen wellcome-Engel unterstützen, damit aus kleinen Krisen keine großen werden.

  • Interessierte Mütter und Familien, die einen wellcome-Engel suchen, können sich direkt an Nicole Hoffmann unter 0176 46144985 oder an das Mehrgenerationenhaus & Familienzentrum unter 06123 697 401 sowie per E-Mail an eltville@wellcome-online.de wenden.
  • Wer sich ehrenamtlich im Projekt engagieren möchte, kann sich hier ebenfalls melden.

Eltville am Rhein, 4. Mai 2022