Inklusion / Beteiligung

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, Städte nachhaltiger und damit zukunftsfähiger zu gestalten. Außerdem sollen Städte inklusiver werden, das heißt niemand soll ausgeschlossen oder benachteiligt werden. In Eltville bedeutet das, dass sich auch jeder aktiv in die Stadtentwicklung einbringen kann. Zu diesem Zweck veranstaltete die Stadt am 02. September 2020 ihren ersten digitalen Bürgerdialog, bei dem rund 50 Personen aus der Eltviller Bürgerschaft und der Stadtverwaltung online per Videokonferenz über ihre Erfahrungen im Umgang mit Corona diskutierten und Möglichkeiten sammelten, wie sich die Stadt künftig noch krisenfester und nachhaltiger aufstellen kann. Dazu formierten sich insgesamt fünf virtuelle Arbeitsgruppen, zu vier Themen: Mobilität (2 Gruppen), Klimaschutz, Digitalisierung und Stadtgesellschaft. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen finden sich unter https://mitgestalten.eltville.de/.

Auf dieser Plattform werden mehrere Projekte aus verschiedenen Bereichen vorgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich mit Rückmeldungen, Vorschlägen und Wünschen zu den Themen auf der Plattform zu beteiligen und sich so in die Stadtentwicklung einzubringen.

Hier finden Sie die aktuelle Vielfaltsstrategie der Stadt Eltville am Rhein.

Familienstadt

Eltville ist FamilienStadt! Das zeigt sich nicht nur in den vielfältigen Angeboten rund um die ganze Familie und allen Generationen, sondern ganz besonders auch in der Gründung des Vereins "Förderverein FamilienStadt Eltville". Dieser fördert Aktivitäten und Projekte zum Wohle aller Familien der Stadt in ideeller und materieller Hinsicht. Insbesondere Aktivitäten, die der Kulturförderung, der Seniorenarbeit und der Jugendpflege dienen. Der Förderverein steht unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Patrick Kunkel und des Sport- und Sozialdezernenten Hubert Rahn und ist kein klassischer Mitgliederverein. Er wirbt um Spendengelder zur Förderung der vielfältigen Angebote im kulturellen und sozialen Bereich. Die Satzung finden Sie hier.

Spenden – gegen Spendenquittung – sind willkommen:
Förderverein FamilienStadt Eltville e. V.
NASSAUISCHE SPARKASSE
IBAN: DE29 5105 0015 0461 1965 29
BIC NASSDE55XXX

DANKE!

Bürgerstiftung

Das Ziel der Bürgerstiftung Eltville ist es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und zu unterstützen. Die Stiftung will eine Gesellschaft in der Wein-, Sekt- und Rosenstadt fördern, die allen Bürgern faire Chancen ermöglicht. Es sollen solche Projekte unterstützt werden, die ein positives Miteinander der Generationen möglich machen. Auf diese Weise soll die Stiftung einen Beitrag zu einem Leben in Eltville am Rhein leisten, das geprägt ist von Grundwerten wie Menschlichkeit, Respekt und Solidarität.

Um diese Ziele zu erreichen, fördert die Stiftung selbstlos Wissenschaft und Forschung, Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, Kunst und Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege, bürgerliches Engagement zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke sowie die Jugend- und Altenhilfe, vor allem Menschen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

Mehrgenerationenhaus (MGH)

Das Mehrgenerationenhaus mit seinen 2 Standorten (in der Gutenbergstraße und der Wallufer Straße) bietet den Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Bildungs- und Sportangebote sowie Angebote zur Förderung von Mädchen und Frauen. Das MGH ist in städtischer Trägerschaft und gehört zum Amt für Soziales.

Netzwerkbüro Ehrenamt

In Eltville engagieren sich in über 70 Angeboten viele Kooperationspartner und über 100 freiwillig Tätige. Die Organisation des Ehrenamts übernimmt das städtische Netzwerkbüro Ehrenamt, welches zum Amt für Soziales gehört. Die jüngst verabschiedete Partizipationsstrategie soll eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger Eltvilles ermöglichen.

Wohnberatung

Das Team bietet kostenfrei ehrenamtliche Wohnberatung für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben in jedem Alter an. Außerdem werden bei Bedarf Vorschläge für eine Wohnraumanpassung gemacht. Es wird besprochen, ob die Wohnung ohne Veränderung auch im Alter oder bei Behinderung weiter genutzt werden kann oder ob ein Wechsel in eine andere Wohnform sinnvoll erscheint. Auch bei anstehenden Umbauten, zum Beispiel im Bad, können die Beratenden wertvolle Vorschläge miteinbringen. Sie helfen dabei, vorhandene Barrieren zu erkennen und individuelle Lösungen zu finden. Im Beratungsgespräch werden Möglichkeiten erarbeitet, die Sie dabei unterstützen, gute Entscheidungen zu treffen.

Unsere ehrenamtlich Engagierten sind geschult gemäß der Qualitätsstandards der Hessischen Fachstelle für Wohnberatung (HFW).

Kontakt:

NetzwerkBüro Eltville
Telefon: 06123 697-390
E-Mail: wohnberatung@eltville.de
www.netzwerk-wohnen-rheingautaunus.de.

Jugendzentrum (JUZ)

Das Eltviller Jugendzentrum trägt durch seine Aktionen zur Schaffung einer inklusiven Gesellschaft bei. Eine wichtige Rolle spielt hierbei das innovative Format der Teilhabe und Generationengerechtigkeit "YCFF - Your city for future", in dem die Jugendlichen aktiv Vorschläge zu Klimaschutz und mehr Nachhaltigkeit in ihrer Stadt entwickeln.

Kinderfreundliche Kommune

Die Stadt Eltville am Rhein wurde im Februar 2021 offiziell als ‚Kinderfreundliche Kommune‘ ausgezeichnet. Damit würdigt der Verein Kinderfreundliche Kommunen die Verabschiedung eines Aktionsplans, der die kommunale Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention zum Ziel hat. Mit dem Erhalt des Siegels bekennt sich Eltville am Rhein dazu, die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu stärken und stellt sich zugleich einem regelmäßigen Prüfverfahren. Es ist Ausdruck einer Selbstverpflichtung der Stadt zu mehr Kinderfreundlichkeit und Ansporn, die festgesteckten Ziele innerhalb von drei Jahren umzusetzen. Die Vereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichneten Eltville am Rhein und der Verein Kinderfreundliche Kommunen bereits im September 2018. Seitdem erfolgte eine Bestandsaufnahme zur Verwirklichung der Kinderrechte in der Stadt. Darauf aufbauend wurde der Aktionsplan erarbeitet.

„Das Siegel ‚Kinderfreundliche Kommune‘ ergänzt unsere Vorstellungen einer familienfreundlichen Stadt Eltville am Rhein, die Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt einer nachhaltigen Gemeinde stellt“, so Bürgermeister Patrick Kunkel. „Die ‚Kinderfreundliche Kommune‘ ist auch ein wichtiger Baustein im Hinblick auf die Agenda 2030 und ihren 17 Nachhaltigkeitszielen, denen sich Eltville verpflichtet hat. Die Siegelübergabe ist für uns Ansporn und Herausforderung zugleich. Damit fällt der Startschuss, unseren Aktionsplan für ein kinderfreundliches Eltville endlich in die Tat umzusetzen.“

Das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ läuft vier Jahre und kann anschließend verlängert werden. Im ersten Jahr wird durch eine Bestandsaufnahme und durch Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen der Aktionsplan vorbereitet. Nach der Bestätigung des Aktionsplans durch die Stadtverordnetenversammlung prüft der Verein Kinderfreundliche Kommunen den Aktionsplan und vergibt das Siegel für die folgenden drei Jahre.

Hier geht es zur digitalen Pressemappe zur Siegelübergabe ‚Kinderfreundliche Kommune‘ an Eltville am Rhein.

Integration

Integration in Deutschland vollzieht sich vor dem Hintergrund, dass etwa 20 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben und entweder selbst Zugewanderte oder Kinder bzw. Enkelkinder von Zugewanderten sind. Bezogen auf das soziale Zusammenleben bedeutet Integration, dass kulturell und anderweitig verschiedene Personen und Gruppen einer Gesellschaft gleichberechtigt zusammenleben. In diesem Zusammenhang hat Integrationspolitik die Aufgabe, Rahmen für Integration zu schaffen, d.h. Fragen der rechtlichen Gleichbehandlung anzugehen, den Abbau von Diskriminierung voranzubringen, gegenseitige Akzeptanz und Anerkennung zu fördern und zu unterstützen.

(Quelle: "Die Bundesausländerbeautragte")

Unser Ziel als Kommune ist es, alle Menschen in die Gesellschaft einzubeziehen und zu erreichen, dass wir zusammenleben und nicht nebeneinander her!

 
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