Fairtrade-Kampagne

Projektbeschreibung:
Eltville ist Fairtrade-Stadt! Seit 2015 befasst sich die Eltviller Fairtrade-Initiative, bestehend aus Vertretern der kommunalen Politik, Verwaltung und Kirchengemeinden, aber auch aus Privat- und Geschäftsleuten, damit, das Bewusstsein für faire und regionale Produkte bei Handel und Verbrauchern zu wecken. Auch dank der Unterstützung der Steuergruppe des Rheingau-Taunus- Kreises, dem ersten Fairtrade-ausgezeichneten Kreis in Hessen, ist es gelungen, in Eltville zahlreiche Händler, Gastronomen, Vereine und das Gymnasium am Wiesweg dafür zu gewinnen, faire Produkte ins Sortiment aufzunehmen. Eltville gehört dem Rheingau-Taunus-Kreis an, der ebenfalls als Landkreis zertifiziert ist.

Am 25. September 2018 wurde Eltville offiziell als Fair-Trade Stadt ausgezeichnet. In 2020 erfolgte die Re-Zertifizierung.

Mehr zur Fairtrade-Kampagne hier.

Initiative:
Guntram Althoff, der vom Magistrat damit beauftragt ist, diesen Prozess anzustoßen, lädt alle Menschen zum Mitmachen ein, die dabei helfen möchten, die Stadt Eltville fairer zu machen.

Kontakt:

Barbara Lilje, Stadtverwaltung
Telefon 06123 697-100 
Guntram Althoff
Telefon 01520 21 43 600.

Mehr Informationen:

Fairer Handel in Eltville

Fairer Handel im Rheingau-Taunus-Kreis

Der Fairomat im Rathaus

Die Fairtrade Kommune Eltville am Rhein setzt sich auf vielfache Weise für die Förderung des fairen und regionalen Handels ein. Dazu wurde im November 2020 eine neue Idee verwirklicht, die handfeste Fairtrade Produkte ins Rathaus bringt: Im Rathausfoyer wurde jetzt ein Fairomat aufgestellt, welcher vom Weltladen Walluf mit leckeren Angeboten bestückt wird!

Der Fairomat ist ein recycelter und CO2-neutraler Warenautomat, in dem fair gehandelte Snacks und Süßigkeiten zur Verfügung gestellt werden. Der Fairomat bietet allen Mitarbeitenden und Besuchern des Rathauses eine große Auswahl fair gehandelter Lebensmittelprodukte, die vor Ort erworben werden können.

Rhein.Main.Fair

Immer mehr Kommunen setzen sich für eine globale nachhaltige Entwicklung ein. Sie schließen sich Initiativen an, beteiligen sich an Programmen nutzen vielfältige Beratungsangebote, lassen sich als Fairtrade-Towns auszeichnen. Auch im Rhein-Main-Gebiet. Diesen Prozess treibt Rhein.Main.Fair seit 2015 voran, seit 2019 in der Organisationsform als Verein.

Rhein.Main.Fair betrachtet das Erreichen der Auszeichnung zur Fairen Metropolregion im Rahmen der Kampagne Fairtrade-Towns als wichtiges Etappenziel, auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit, Fairem Handel und globaler Gerechtigkeit. Dafür setzt sich Rhein.Main.Fair in den Städte, Landkreisen und Gemeinden der Region ein. Eine nachhaltig aufgestellte Metropolregion ist unser Beitrag zur Erreichung globaler Gerechtigkeit und fairem Handel, entsprechend der Agenda 2030.

Erfahren Sie mehr zu Rhein.Main.Fair hier unter www.rheinmainfair.org.

Starkes Lieferkettengesetz

34 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland haben im Februar 2021 eine Resolution mit dem Titel „Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz in Deutschland“ auf den Weg gebracht. Damit senden sie ein klares Signal an die Bundesregierung, jetzt zu handeln und Menschen- und Umweltrechte zu schützen. Zu den erstunterzeichnenden Kommunen zählen unter anderem Städte wie Bonn, Bremen, Hannover, Heidelberg, Mainz, München, sieben Berliner Bezirke – und Eltville am Rhein.

Bei dieser Resolution geht es darum, klare Haftungsregelungen als Kernstück eines wirksamen Lieferkettengesetzes sowie effektive staatliche Durchsetzungsmechanismen gesetzlich zu verankern.

„Als öffentliche Hand haben wir die Verpflichtung, faire, ökologische und menschenrechtskonforme Standards in unserem Einkauf und Handeln zu gewährleisten. Wir wollen nicht, dass mit öffentlichen Geldern Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung finanziert werden“ – so heißt es in der Resolution. Und genau dies ist der Grund, warum Eltville sich dafür engagiert, die Resolution zu unterstützen und den darin formulierten Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen.

Nachhaltigkeits-Stadtrallye

Bei der ersten „Eltviller Nachhaltigkeitsstadtrallye“ im September 2019 entdeckten die Teilnehmer in den neun teilnehmenden Geschäften faire Produkte und konnten Gutscheine gewinnen.

Die Eltviller Nachhaltigkeits-Stadtrallye 2019 war ein Gemeinschaftsprojekt der Fairtrade-Town Eltville in Kooperation mit dem Fairtrade-Steuerkreis und der IGE Eltville aktiv. Sie fand im Rahmen der Fairen Wochen Deutschland statt. Die Rallye wurde im Jahr 2019 vom Hessischen Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ gefördert. 

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Im Jahr 2020 fand die zweite Nachhaltigkeits-Stadtrallye statt. Hier ging es darum, an verschiedenen Stationen die Umsetzung der 17 SDGs (Sustainable Development Goals = Nachhaltigkeitsziele) vor Ort in Eltville zu erkunden.

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Nachhaltige Stadtrallye 2021
Auf der Stadtrallye entdecken, wo man in Eltville nachhaltig einkaufen kann.
Ob regional, bio oder fair – die Eltviller Geschäfte, Betriebe und Initiativen haben viel zu bieten!


Kontakt/Ansprechpartner:
Amt für Wirtschaftsförderung
Barbara Lilje
E-Mail barbara.lilje@eltville.de
Telefon 06123 697 100

Nachhaltiger Einkaufsführer

Im September 2021 erschien der umfangreichen Einkaufsführer, der viele Eltviller Anbieter und Akteure aus dem Bereich nachhaltige Produkte vorstellt.

Nachhaltiger Einkaufsführer 2021 (PDF).

Burgladen in der Kurfürstlichen Burg

Der Burgladen in der Kurfürstlichen Burg beteiligt sich mit seinem Sortiment an der Kampagne. Hier findet man schöne Souvenirs, Drucke und Geschenkideen sowie Artikel zum kreativen Drucken und Schreiben: Rosenseifen und edle Papiere mit Rosenmotiven, handgemachte Tinten, hochwertige Karten, Siegel, Stempel und Vieles mehr. Neben regionalen Produkten, wie dem Stadteigenen Honig werden auch Fairtrade Produkte verkauft.
Burgstraße 1, 65343 Eltville, Telefon 06123 9098-0

Mediathek Eltville

In der Mediathek stehen Medien aller Art zur Unterhaltung, Freizeitgestaltung, Aus, Fort- und Weiterbildung und zur Information bereit. Bücher, Zeitschriften, CDs und DVDs auszuleihen ist nachhaltiger als neue zu kaufen.

EingeLaden

Der EingeLaden wurde im Sommer 2019 von der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul Rheingau ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Schenken und beschenkt werden“ kann man im EingeLaden derzeit gebrauchte, aber noch gut erhaltene saisonal aktuelle Kinderkleidung und -spielsachen bis zum Grundschulalter, Haushaltswaren ohne Stecker und Haushaltstextilien sowie CDs und DVDs abgeben oder mitnehmen. Miteinander und füreinander da sein ist das Ziel. Das Konzept, gebrauchten Dingen ein neues Zuhause zu geben, statt sie in den Müll zu verfrachten, ist außerdem noch sehr nachhaltig.

 

Repair Café Eltville

Kurzbeschreibung:
Ehrenamtliche Reparatur kaputter Gebrauchsgegenstände zur Vermeidung unnötigen Abfalls und Förderung des Nachhaltigkeitsgedanken
Projektbeschreibung:
Eine Gruppe von Ehrenamtlichen nutzt eine städtische Liegenschaft (MGH), um einmal monatlich nach Voranmeldung defekte Gebrauchsgegenstände "wieder in Schuss zu bringen". Ersatzteile müssen durch Kunden finanziert werden. Aktuell sind sieben ehrenamtlich tätige Personen aktiv an dem seit 2013 existierenden Projekt beteiligt. Die Ankündigung findet in Zeitung und im Internet statt.

Kosten:
500 EUR pro Jahr (Anteilig Miete; Nutzungsgebühr; Versicherung; Sachkosten)
Initiative:
Holländisches Projekt, Verbreitung europaweit, in Eltville durch drei Ehrenamtliche, die an die Stadt herangetreten sind.

Mehr zum Repair Café hier.

 
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