Rheinufer-Neugestaltung

Was passiert aktuell am Rheinufer?

An der Eltviller Rheinufer-Promenade tut sich einiges. Mit der Neugestaltung soll neben den Rosen eine weitere Besonderheit unserer Stadt ins Blickfeld rücken – nämlich der Rhein.

Konkret finden gerade folgende Baumaßnahmen statt (Stand November 2021):

  • Zwei neue Beete links neben dem Anleger 511 werden in Zukunft den freien Blick auf den Rhein, den man von zwei Holzliegen aus genießen kann, einrahmen. Im linken der beiden Beete wurden aktuell neue, blühfreudige und widerstandfähige Rosenstöcke gepflanzt. In dem rechten Beet wird es auf Initiative der „Rosen-AG“, die sich aus städtischen Mitarbeitenden sowie Vertretern des Rosenvereins zusammensetzt, zukünftig einen Rosenbogen geben. Bevor der Rosenbogen aufgestellt werden kann, muss noch ein entsprechendes Fundament gegossen werden. Erst wenn dieses steht, kann das rechte Beet mit Rosen bepflanzt werden.
  • Noch nicht abgeschlossen ist die Rheinufergestaltung auch im Hinblick auf das derzeit abgesperrte rostige Geländer. Das Geländer wird den heutigen Ansprüchen an die Sicherheit und die Standfestigkeit nicht mehr gerecht und muss durch ein neues ersetzt werden. Um das Neuanfertigen des Geländers beauftragen zu können, benötigen wir noch die Zustimmung der Denkmalpflege.
  • Im Moment ist am Geländer, wo die Liebesschlösser hängen, keine Neuerung geplant. Sie sollen an ihrer alten Stelle bleiben.
  • Die historische Weinkelter am Eingang zum Rosengarten wurde von einem Fachbetrieb abgebaut. Sie wird zunächst saniert und soll dann auf dem Gutenbergplatz ihre neue Bleibe finden.
  • An der Stelle, wo die Weinkelter stand, steht seit Oktober eine neue, dringend benötigte Toilettenanlage. Diese konnte aufgrund des Hochwasserschutzes nur an dieser Stelle am Rheinufer gebaut werden.

Planskizze Rheinufer-Neugestaltung (PDF)

Detaillierte Plan-Skizze für den Bauabschnitt am Anlger 511 (PDF)


Hintergrund zur Rheinufer-Neugestaltung

Die Rheinufergestaltung hat ihre Anfänge im Jahr 2007 genommen. Hier wurde ein erstes Planungskonzept als Diskussionsgrundlage im Magistrat vorgestellt. Die Erschließungsstraße zum Rhein am Schwimmbad vorbei etwa ist ein Ergebnis der intensiven Diskussionen rund um die Rheinufergestaltung, die in den folgenden Jahren auch mit breiter Bürgerbeteiligung geführt wurde.

Letztlich hat die Stadtverordnetenversammlung am 1. Juli 2013 die entscheidenden Beschlüsse gefasst und im April 2015 gingen die ersten Bauarbeiten im Abschnitt zwischen Matheus-Müller-Straße und Leergasse los. Zur Jahreswende 2011/2012 gab es drei Bürgerversammlungen, auch danach sind immer wieder Bürger-Anregungen in die konkreten Planungen eingeflossen.

Die aktuellen Bauarbeiten nehmen ihren Fortgang mit der Bepflanzung der Rosenbeete und dem Anbringen des neuen Geländers und setzen sich im nächsten Jahr im Bereich am Weinprobierstand fort. Hier entstehen Sitzstufen zum Rhein hin, es wird ein befestigtes und barrierefreies Band aus einer kunstharzgebundenen Einstreudecke geben, um denjenigen, die mit Rollator oder Kinderwagen unterwegs sind, das Bewegen in diesem Bereich zu erleichtern, und gleichzeitig schafft die Stadt einen barrierefreien Zugang zum Weinstand.


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Entwicklung in Bildern


Garten-Oskar 2017: Rheinufer-Umgestaltung wird ausgezeichnet

Das Rheinufer in Eltville konnte durch umfassende Umgestaltungsmaßnahmen im Zeitraum zwischen 2015 und 2017 als naturnaher Erlebnisraum für landschaftsbezogene Erholungs- und Freizeitaktivitäten aufgewertet werden. Dabei sind die charakteristischen Gegebenheiten sowie die Bedeutung des Uferbereiches für das Eltviller Orts- und Landschaftsbild berücksichtigt worden. Entlang und im Nahbereich des überörtlichen Rad- / Wanderweges „Leinpfad“ konnten die vorhandenen Freiräume, baulichen Anlagen und Wege durch gestalterische Maßnahmen aufgewertet und durch attraktivitätssteigernde Nutzungsangebote ergänzt werden.

Die Umgestaltung des Rheinufers Eltville wurde im Jahr 2017 mit dem Preis für zeitgenössische Gartenkultur „Garten-Oskar“ der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landeskultur e.V. ausgezeichnet.

Weitere Informationen zur Auszeichnung (PDF).

 
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