„Wir haben jetzt Mitfahrbänke“, gibt Bürgermeister Patrick Kunkel bekannt, „und dieses Projekt lebt davon, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen.“ Die Eltviller Mitfahrbänke sind leicht zu erkennen an der blauen Farbe und den markanten Hinweisschildern. „Ziel der Mitfahrbänke ist es, die Stadtteile sowie entlegene Wohngebiete, vor allem für ältere Menschen, aber natürlich auch für junge Bürger ab 16 Jahren, besser mit der Kernstadt zu verbinden und zum Beispiel Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte oder auch Bekannte leichter erreichbar zu machen“, erklärt Kunkel.  Er freut sich über die zunächst an vier Standorten postierten Bänke: Eine Bank steht in Rauenthal in der Martinsthaler Straße vor dem Kultur- und Tagungshaus, eine in Martinsthal in der Hauptstraße nahe der Krone, eine in der Eltviller Kernstadt auf dem Bischof-Kilian-Platz und eine in der Friedrichstraße vor dem Seniorenwohnheim. Sollte diese Art der Fortbewegung gut angenommen werden, können zusätzliche Bänke an weiteren Standorten folgen.

„Als Ergänzung zum ÖPNV und moderne sowie sichere Form des Trampens warten die Mitfahrgelegenheit-Suchenden bequem an den blauen Bänken. Mittels der verschiedenen Zielortschilder können die Wartenden kenntlich machen, wohin sie gerne mitgenommen werden würden – zum Beispiel von Rauenthal nach Martinsthal oder von Eltville Kiliansring bis zum Seniorenwohnheim. Für den Fahrer wird direkt ersichtlich, ob das gewünschte Ziel auf seiner Route liegt und ein Anhalten somit Sinn macht“ erläutert Bürgermeister Kunkel das Konzept der Mitfahrbänke.  Um dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger gerecht zu werden und ein größeres Vertrauensverhältnis zum Fahrer zu ermöglichen, werden die freundlichen Autofahrer gebeten, sich als „Unterstützer“ registrieren zu lassen. Diese Fahrer sind somit bei der Stadt Eltville bekannt und werden dafür mit einem Logo hinter der Windschutzscheibe kenntlich gemacht. Die Mitfahrenden werden im eigenen Interesse gebeten, auf dieses Logo mit dem Kennzeichen zu achten.  Es handelt sich um einen freiwilligen Einsatz der „Unterstützer“. Selbstverständlich sind die unterstützenden Fahrer nicht verpflichtet, jederzeit an den Bänken anzuhalten und Wartende mitzunehmen – wenn es einmal nicht in den Tag hineinpasst, ist es auch in Ordnung. Die Mitfahrer sind dabei über die normale Kfz-Haftpflicht versichert, es besteht also keinerlei weitergehendes Risiko für die Unterstützer.  „Wir suchen nun möglichst viele engagierte Bürger, die sich als ‚Unterstützer‘ registrieren lassen möchten. Wir hoffen so, die Aktion zu einem großen Erfolg zu führen und unseren Mitbürgern alternative und dabei vertrauenswürdige Transportmöglichkeiten zu schaffen“, erklärt Kunkel. Er betont: „Die Mitfahrbänke stellen eine ganz einfache Möglichkeit dar, sich sozial zu engagieren und Kontakte zu knüpfen.“ Wer also Interesse und Freude daran hat, künftig an den Mitfahrbänken auf eine Mitnahmemöglichkeit wartende Mitbürger zu unterstützen, melde sich bitte persönlich mit Personalausweis beim Bürgerservice der Stadt Eltville im Rathaus an. Dort erhalten Interessierte Auskunft sowie das Logo für die Windschutzscheibe.

Informationen und Ausgabe des Logos für die Windschutzscheibe:

Magistrat der Stadt Eltville am Rhein
Bürgerservice
Gutenbergstraße 13
65343 Eltville am Rhein
Telefon 06123 697-800

E-Mail buergerservice@eltville.de

 
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