Feierstunde bei der Freiwilligen Feuerwehr

Drehleiter, fünf Defibrillatoren und Atemschutzgerätewerkstatt offiziell übergeben


Eltville am Rhein. In einer Feierstunde mit Feuerwehrleuten aus allen fünf Stadtteilen, mit dem Landtagsabgeordneten Ingo Schon, dem Landrat, dem Kreisbrandinspektor und Bürgermeistern aus den Nachbarkommunen sowie Mandatstragenden aus den städtischen Gremien hat die Stadt zunächst das neue Drehleiterfahrzeug offiziell übergeben.

Bürgermeister Patrick Kunkel bedankte sich bei „mutigen Gremienmitgliedern“, die diese Entscheidungen parteiübergreifend getragen haben. „Der Brand- und Katastrophenschutz ist eine wichtige Aufgabe für die ganze Gesellschaft“, so Kunkel, „heute zeigen wir alle, dass wir bei dieser Zukunftsaufgabe zusammenstehen.“

Dank an Feuerwehrleute

Der örtliche Landtagsabgeordnete Ingo Schon, gleichzeitig auch Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Eltville am Rhein, unterstrich die Bedeutung der Feuerwehren für die Stadt und die gesamte Gesellschaft. Er sprach seinen herzlichen Dank für den Dienst an der Gemeinschaft in Richtung der Feuerwehrleute aus und betonte als Stadtverordnetenvorsteher, dass es sich zwar um wirklich hohe Investitionen für moderne Technik handele, die Gremienmitglieder in Eltville am Rhein bei der Feuerwehr aber immer groß denken und hinter diesen Investitionen stehen. Gleichzeitig machte er deutlich, dass auch der Hessische Landtag im Haushalt 2026 keine Kürzung der Brandschutzförderung vornehme, was in herausfordernden finanziellen Zeiten die besondere Stellung der Wehren unterstreicht.

Landrat Sandro Zehner sprach die Eigenverantwortung aller an. „Die Bevölkerung muss ein Stück weit für sich selbst Vorsorge treffen, damit sich der Katastrophenschutz auf seine Aufgaben konzentrieren kann“, erklärte Zehner. „Diejenigen, die freiwillig und uneigennützig ihren Dienst an der Gesellschaft tun, dürfen dann auch erwarten, dass wir sie optimal für ihren Dienst ausstatten“, so Zehner.

Zusammen mit Fördermitteln des Landes und des Kreises hat die Stadt Eltville eine Atemschutzgerätewerkstatt auf dem Gelände der Feuerwehr errichtet. Bürgermeister Patrick Kunkel betonte, dass die Stadt hier mit der Unterstützung der Geldgeber Standards setzt und „die modernste Atemschutzwerkstatt im ganzen Kreis zur Verfügung stellt“.

Die Arbeitsbedingungen für die Gerätewarte haben sich dadurch enorm verbessert und entsprechen modernen Anforderungen. Der Rathauschef bedankte sich bei seinem Team im Bauamt und bei den bauausführenden Firmen. Im Anschluss an die Feierstunde hatten alle Teilnehmenden die Gelegenheit, die Werkstatt zu besichtigen.

Stadtbrandinspektor Tim Gabel bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern. Sein Ziel war es, in allen fünf neuen Mannschaftstransportwagen je einen Defibrillator zur Verfügung zu stellen – „auch um die Sicherheit für unsere Einsatzkräfte zu erhöhen“, so Gabel. Das Ziel hat er erreicht! – Die fünf Defibrillatoren wurden allein durch Spendengelder finanziert.

Ein Segen für die Menschen

Angelika Wunderlich für die evangelische Kirche Triangelis und Eberhard Vogt von der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul hielten eine Segnungsfeier ab und zitierten das biblische Bild der Himmelsleiter. „Die Feuerwehrleute auf der neuen Drehleiter bringen den Segen vom Himmel mit – sie sind selbst ein Segen für die Menschen, denen sie in Not helfen.“

Eltville am Rhein, 3. Februar 2026