Martinsthal

Martinsthal

Willkommen in Martinsthal! Der kleinste Stadtteil Eltvilles mit etwa 1.200 Einwohnern hieß früher Neudorf. Das heutige Martinsthal ist nach dem Schutzpatron des Mainzer Erzbistums benannt und liegt eingerahmt von Weinbergen im Tal des kleinen Baches Walluf. Die Hauptstraße wird von altehrwürdigen Gutshäusern und dem Marktplatz mit Stehkragenwinzer-Figur gesäumt.

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Martinsthaler Krone (rechts) und Kirchturm (links).

Marktplatz mit Pfarrkirche

Auf dem ehemaligen Markplatz mit gotischer Pfarrkirche befindet sich auch das ehemalige Rats-, Back- und Wirtshaus „Zur Krone“. 

Wildsaugruppe aus Bronze in Martinsthal.

Stehkragenwinzer und Wildsaugruppe

Die Figur des Stehkragenwinzers, die von Stolz und Selbstverständnis der Martinsthaler Winzer zeugen soll, steht ebenfalls auf dem Marktplatz. Vom gleichen Künstler geschaffen, begegnet einem am Ortsausgang eine bronzene Wildschweingruppe, künstlerische Würdigung für eine der bekanntesten Rheingauer Weinlagen, die Martinsthaler Wildsau.

Zahlreiche Gäste am Weinprobier- und Schlemmerstand in Martinsthal im Sommer.

Wein- und Schlemmerstand

Verschiedene Winzer und Betreiber laden von April bis Oktober ein, Rheingauer Weine und Speisen aus der eigenen Schlemmerküche zu genießen. Der Platz ist ideal für Groß und Klein geeignet, denn auch ein Spiel- und Bolzplatz sowie eine Boulebahn und eine Tischtennisplatte befinden sich direkt vor Ort.

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Einzelner, letzter „Gebückbäume“ im Wald bei Hausen vor der Höhe.

Rheingauer Gebück

Das Rheingauer Gebück diente 500 Jahre lang als Schutzwall vor Feinden. Es bestand aus gekappten Bäumen, die miteinander verflochten wurden. Die Zweige von Hain- und Rotbuchen wurden nach unten gezogen und auch mit in die Hecke eingewebt. So entstand eine ca. 42 km lange, undurchdringbare „gebückte“ Hecke. In Eltville waren sowohl Martinsthal als auch Rauenthal für die Pflege und Bewachung eines Abschnitts zuständig. Heute noch stehen einzelne, letzte „Gebückbäume“ im Wald bei Hausen vor der Höhe.

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Blick auf das Weinbergshaus by Diefenhardt von unten aus den Weinbergen auf das Haus, das sich oberhalb der Weinberge auf einer Anhöhe befindet.

Weinberghaus by Diefenhardt

Nicht weit von der Rödchenkapelle entfernt liegt das Weinberghaus by Diefenhardt. Das architektonisch wie ein Pilz aussehende Haus wurde früher von Baron von Reichenau als Jagdhaus genutzt. Heute kann hier eingekehrt und die Aussicht über das Rhein-Main-Gebiet bei einem Glas Rheingauer Wein genossen werden.

Die kleine Rödchenkapelle in den Weinbergen.

Rödchenkapelle in den Weinbergen

Die Rödchenkapelle wurde im 19. Jahrhundert gebaut. Sie hat denselben Standort wie das frühere Dorf Rode und dessen Kapelle. Rode ist das Gründungsdorf des heutigen Stadtteils Martinsthal. Die Rödchenkapelle ist umgeben von Weinbergen und eignet sich perfekt für eine kleine Verschnaufpause auf einer Wanderung durch die Weinberge.

Impressionen aus Martinsthal