Geschichte der Kurfürstlichen Burg
Die Geschichte der Kurfürstlichen Burg
Die Kurfürstliche Burg bildet mit ihrem unregelmäßigen viereckigen Grundriss den südöstlichen Eckpfeiler der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sie wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts auf den Trümmern einer im Zollkrieg 1301 zerstörten Vorgängerburg erbaut.
Die Außenmauer mit den großen zugemauerten Fenstern gehörte zum Palas, der sich nach Westen an den Turm anschloss. Vier Meter unter der Kernburg ist nach Süden der Zwinger vorgelagert. Auch nach Westen und Norden wird die Burg von einem gewinkelten Graben und hohen Mauern umschlossen.
Die Burg wurde im 30-jährigen Krieg bis auf den Turm völlig zerstört. 1682 wurde der Ostflügel in geänderter Form wieder aufgebaut. Im 14. und 15. Jahrhundert residierten in der Burg die Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten. Sie war 150 Jahre ihr bevorzugter Verwaltungssitz.

